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Namenlesung

Montag 27. Januar 2020 | 12:00 16:00

Namenlesung

Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus findet die jährliche Namenlesung der Dresdner Jüdinnen und Juden statt, die in den Jahren 1933 bis 1945 ermordet wurden. Auch an Sinti und Roma aus Dresden und dem Umland und an die Kinder von Zwangsarbeiterinnen wird erinnert. Jeweils zur vollen Stunde gibt es ein kurzes Gedenkwort seitens der Stadt, den Kirchen und von Vereinen. Ein Vertreter der Jüdischen Gemeinde spricht zum Abschluss das Kaddisch. Es lesen Dresdner SchülerInnen und jedeR, der möchte.
Die 1.953 Namen der ermordeten oder verschollenen Dresdner Jüdinnen und Juden sind dem im Jahr 2006 erschienenen „Buch der Erinnerung“ entnommen.
Von den über 7.000 durch die Rassegesetze verfolgten Juden in Dresden und den umliegenden Orten sind im „Buch der Erinnerung“ diejenigen genannt, von denen wir wissen, dass sie in einem Konzentrationslager ums Leben kamen, sich das Leben nahmen oder nach der Deportation als verschollen gelten. Das Buch liegt während der Lesung im Kirchencafé in der Kreuzkirche aus, dort kann man noch mehr über ihr Leben und Schicksal nachlesen.
Die Lesungen begannen in Dresden während der Forschungsarbeiten zum Buch, 1999.

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e.V.
Kooperationspartner: Ev.-Luth. Kirchenbezirk Dresden-Mitte, Kreuzkirchgemeinde, Jüdische Gemeinde zu Dresden, Ökumenisches Informationszentrum e.V., Landeshauptstadt Dresden

Gedenktafel an der Kreuzkirche

Altmarkt
Dresden, 01067 Germany
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